Was Sie sagen, ist unerheblich. Sie wirken durch Ihre Wirkung.

Ob wir das Gegenüber überzeugen, entscheidet sich in Sekundenbruchteilen. Dieser oft alles entscheidende Moment der Wirkung auf das Gegenüber kann trainiert werden.

Dieser Moment der ersten Begegnung ist so wichtig, dass es doch sehr erstaunt, dass es praktisch keine Anleitungen oder Trainings dafür gibt, die genau auf den den Moment des Ersteindrucks ausgerichtet sind.

Und wenn es dann solche Trainings gibt, dann beziehen sich diese meist auf Körpersprache und Rhetorik.

Trainings in Körpersprache – sind diese zielführend?

Körpersprache kann grundsätzlich nicht trainiert werden kann, denn der Körper spiegelt die innere Befindlichkeit wieder und ein bewusstes Verändern von Mimik oder Gestik wirkt sofort inkongruent im Verhalten und es fällt sofort auf: man wirkt nicht überzeugend.

Es ist nicht möglich, sich in der Wirkung so zu verstellen, dass man dem Gegenüber eine total andere Persönlichkeit vortäuscht, um zum Ziel zu gelangen.

Und wenn wir uns hier versuchen, ist es vertane Zeit, denn es gibt andere und viel effizientere Wege, die eigene Wirkung zu verbessern.

Trainings in Rhetorik – sind diese zielführend?

Es gibt unzählige Trainings, um sich in der Kunst der Rhetorik zu verbessern. Was da meist nicht beachtet wird, ist, dass solche Trainings sehr aufwendig und teuer sind und es sehr lange dauert, bis man hier wirkliche Verbesserungen erzielt.

Ein Konzept, das überzeugt, ist dasjenige der https://www.toastmasters.org/. Es gibt weltweit in über 150 Ländern in über 15.000 Clubs über 330.000 Mitglieder.

Das Konzept ist deshalb so überzeugend, weil für einen geringen Jahresbeitrag von in der Regel weniger als 200 Euro, man alle zwei Wochen die Gelegenheit hat, seine Rednerkompetenz nach einem genialen Konzept zu verbessern.

Ich rate Ihnen unbedingt, dieses Konzept zu nutzen. Seit über 10 Jahren bin ich schon in Basel in einem Toastmaster-Club Mitglied und nehme immer wieder an internen Wettbewerben oder an nationalen und internationalen Meisterschaften teil.

Wie wir wirken

Wir wirken

  • 50 % durch Körpersprache
  • 40 % durch die Stimme
  • 10 % durch den Inhalt

Mit anderen Worten: Was ich sage, ist unerheblich. Ich wirke durch meine Wirkung.

Und was hat das mit dem Elevator-Pitch zu tun?

Es geht um einen entscheidenden Punkt: Vergessen Sie, dass Sie wirken, indem Sie ein einstudiertes Sätzlein aufsagen.

Die Wirkung entscheidet

Eines ist klar: Ob man sich in der Kunst der guten Rede trainiert oder versucht, seine Körpersprache zu verbessern; es reicht nicht. Denn was ich sage, ist nicht so relevant. Wie ich wirke, das ist entscheidend und davon hängt der Erfolg im Gespräch ab.

Somit gilt: Vergessen Sie den alten Elevator-Pitch. Befassen Sie sich mit dem Nachfolger. Dem Neuen Elevator-Pitch. Beginnen Sie an Ihrer Wirkung zu arbeiten.

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Kommentieren Sie obigen Artikel hier im Blog. Ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen.

Über den Autor Bruno Birri

Excellence-Entwicklung für Personen und Unternehmen. Das ist die Voraussetzung für Wachstum und Differenzierung im Markt. Excellence-Entwicklung basiert auf einem Konzept, das es so noch nie gegeben hat.

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4 comments
Heinz Siegel says August 20, 2015

Hallo Herr Birri,

ich kann Ihre Argumentationslinie gut nachvollziehen. Die grundsätzliche Überlegung ist aber meines Erachtens nochmals zu hinterfragen!

Wie kommt es denn zur Wirkung im Gespräch?
➢ Inhalt – Was ich sage
➢ Inhalt – Wie ich es sage
➢ Stimme, Sprache Ton
➢ Mimik, Gestik
➢ Körpersprache
➢ Interaktion

Dazu kommt natürlich noch der optische Eindruck.
➢ Kleidung
➢ Körperpflege
➢ Frisur,
➢ Sonstige „Auffälligkeiten“ wie z.B. Tattoos, Piercings
➢ …..

Die Kunst ist es doch den Elevator-Pitch als „ganze Person“ professionell umzusetzen.
Da ist der Inhalt natürlich ein Teil davon, aber selbstverständlich nicht alleine entscheidend.
Wichtig ist natürlich auch im Vorfeld zu überlegen wie ich mich unterschiedlichen Typen gegenüber präsentiere. Bei einem Performer ist mehr Dynamik und Motivation gefragt als bei einem Bewahrer. Motivation und Dynamik wird stark durch Sprechgeschwindigkeit, Lautstärke, Körpersprache, Mimik, Gestik beeinflusst. Das zu wissen und zu berücksichtigen hilft schon. Niemand muss sich dabei verstellen!

Wir beschäftigen uns schon viele Jahre mit dem Thema Wirkung und Kommunikation. Unsere zertifiziere Analyse zeigt die Wirkung in realen Gesprächen. Das kann ein Elivator-Pitch, aber auch ein Verkaufs-, oder Mitarbeitergespräch sein. Das können aber auch Gespräche zwischen Pflegepersonen und Patienten etc. sein.
Unsere Analyse berücksichtigt die aktuellen neurowissenschaftlichen Erkenntnisse! Nämlich: Die Wirkung entsteht zu einem erheblichen Teil im Unterbewusstsein. Wenn man das berücksichtigt, kann eine „erkenntnisfokussierte“ Entwicklung sehr erfolgreich und nachhaltig sein.

Heinz Siegel
Geschäftsführer
view2move GmbH

Reply
    Bruno Birri says August 20, 2015

    Sie haben recht Herr Siegel

    Die Kunst ist es doch den Elevator-Pitch als „ganze Person“ professionell umzusetzen.

    Wir liegen in der Argumentation nicht weit auseinander. Doch das spielt eigentlich gar nicht so eine Rolle. Was an der ganzen Sache sehr interessant ist, ist, dass mit dem Elevator-PItch über Jahre ein Konzept im Markt vertreten wird, das unvollständig ist.

    Reply
Guido Peternell says August 20, 2015

Schönen Abend Herr Birri,

ich bin der Meinung, dass der Elevator-Pitch wie vieles andere eine Modeerscheinung ist. Trotzdem ist es gut, wenn man ihn kennt und vor allem, einen eigenen hat. Es kann nicht schaden, innerhalb kurzer Zeit seine Idee an den Mann oder die Frau zu bringen.

Ich bin auch Ihrer Meinung, dass man Körpersprache grundsätzlich nicht trainieren kann, da sie zur eigenen Persönlichkeit gehört. Und wenn ich mich in meiner Persönlichkeit weiter entwickle, entwickelt sich auch die Körpersprache mit. Wenn man da jemandem nacheifert ist man nur dessen Kopie und nicht sein eigenes Original. Ich habe bei einigen Kapazunder (Ammelburg, Enkelmann…) Rhetorikseminare belegt, hab viel dazu gelernt und bin trotzdem eine eigene Persönlichkeit geblieben.

Beste Grüße in die Schweiz
Guido Peternell

Reply
    Bruno Birri says August 20, 2015

    hab viel dazu gelernt und bin trotzdem eine eigene Persönlichkeit geblieben.

    Das ist wichtig, dass man erkennt: Das ist ja der Guido Peternell und nicht eine Kopie vom Fritz Meyer oder so. Leider leben heute viele Menschen das Leben anderer nach. Schade, denn wir sind ja alle einmalig und individuell.

    Reply
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    Und das alleine in Deutschland. Können wir uns das noch leisten?

    Meine 3 kapitalen Führungsfehler sind Anfang der 90er Jahre entstanden. Bis zum heutigen Tage haben die 3 kapitalen Führungsfehler eher noch an Bedeutung gewonnen.

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