Wenn Mitarbeitende ihren Chef entlassen wollen

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Die letzte Gallup-Umfrage  lieferte Zahlen, die zu denken geben. Weil dadurch belegt wird, wie wenig das wirkliche Potential der Mitarbeitenden genutzt wird. Die folgenden Zahlen beziehen sich auf Deutschland. Doch grundsätzlich verändert sich dies in anderen Ländern wenig.

Demnach würden 38 Prozent der befragten – wenn sie könnten – ihren Chef entlassen. 13 Prozent der Befragten arbeiten engagiert und motiviert. 67 der Befragten machen Dienst nach Vorschrift und 20 % haben innerlich bereits gekündigt.

Somit bringen 87 % der Mitarbeitenden nicht das wirkliche Potential an Leistung, das notwendig ist, um eine Firma erfolgreich im Markt zu halten und gleichzeitig erfolgreich in die Zukunft zu führen. Und eben 38 % der Befragten würden ihren Chef am liebsten in die Wüste schicken.

Der Mitarbeitende wächst an Aufgaben

In den vielen Projekten, die ich in Firmen begleiten durfte, habe ich immer wieder erlebt, wie Mitarbeitende über sich hinaus gewachsen sind.

Dies vor allem dann, wenn sie Aufgaben übernehmen konnten, die sie mit Freude, Leidenschaft und Engagement ausführen konnten. Und die Anspruchsvoll waren. Diese Mitarbeitenden waren so auf ihre Ergebnisse ausgerichtet und fixiert, dass sie sich ihrer Aufgabe total verpflichtet fühlten.

Die Frage der Motivation stellte sich nie. So ist es einfach, Mitarbeitende zu motivieren und für Ergebnisse zu begeistern.

Und wenn der Mitarbeitende keine Aufgaben hat, an denen er wachsen kann?

Bei allem Gerede über die oft fehlende Motivation der Mitarbeitenden bleibt vergessen, dass es nicht immer möglich ist, Aufgaben zu verteilen, die so auf Ergebnisse ausgerichtet sind, dass sich aus diesen Aufgaben heraus die Motivation von selbst ergibt.

Es gibt Arbeiten, die sind langweilig, repetitiv und wenig herausfordernd. Darauf ausgerichtet, zum Beispiel den ganzen Tag Dossiers zu bearbeiten und dabei frustriert zu erkennen, dass sich der Haufen an Dossiers nie reduziert, weil immer wieder Neue auf den Stapel geladen werden.

Fehlende Ergebnisorientierung

Stellen Sie sich vor, Sie sind als Mitarbeitender Ihres Unternehmens unmotiviert und ohne wirkliche Leidenschaft an Ihrer Arbeit.

Sie retten sich lustlos vom Arbeitsbeginn in den Feierabend. Sie führen einfache und repetitive Arbeiten durch, die wenig anspruchsvoll sind und Sie nicht fordern. Entweder akzeptieren Sie das oder Sie tun etwas dagegen.

Entweder will Ihr Arbeitgeber solche Mitarbeitende, oder er tut etwas dagegen.

Wie motiviere ich die Mitarbeitenden?

Die wirkliche Herausforderung stellt sich hier, beim vorgängig geschilderten Beispiel. Wie motiviert man Mitarbeitende, die einfache Arbeiten ausführen?

Wie bringt man Mitarbeitende dazu, sich wirklich engagiert mit seinen Aufgaben auseinander zu setzen?

Rezepte gibt es nicht.

Jedes Unternehmen geht die Thematik anders an. Doch was immer wichtig ist und immer berücksichtigt werden sollte: Wir Menschen sind soziale Wesen, die sich in einer sozialen Gemeinschaft bewegen. Hier suchen wir Austausch und Bestätigung – und wir suchen hier Anerkennung in unseren Aufgaben und unserem Tun.

Die Aufgabe der Führungskräfte

Es ist Aufgabe von Führungskräften sich jedem seiner Mitarbeitenden als menschliches Wesen so zuzuwenden, dass sich diese Mitarbeitenden in der Gemeinschaft integriert fühlen. Das stellt Anforderungen an den Chef, der neben der Fachkompetenz seines Einflussbereiches auch ein gehöriges Mass an Sozialkompetenz aufweisen muss.

Und somit sind wir da angelangt, wo Sie als Chef Mitarbeiter nur motivieren können, wenn Sie für sich und ganz persönlich den Anspruch haben, wirkliche Leadership zu leben und als Vorbild zu agieren, zu dem man Vertrauen aufbauen kann. Denn Sie als Chef müssen das Vertrauen auch zuerst verdienen, bevor Sie es erhalten.

Vertrauen erhält man nicht durch die Unterschrift im Arbeitsvertrag.

Das wahre Potential in Firmen

Das wahre Potential in Firmen besteht darin, dafür besorgt zu sein, dass immer weniger der Mitarbeitenden ihren Chef entlassen wollen.

Indem man beispielsweise einen Ausgangswert erfasst und anschliessend Massnahmen festlegt, um diesen Ausgangswert innerhalb eines Jahres, um – sagen wir mal 10 % – zu reduzieren.

So eine Umfrage ist sehr einfach durchzuführen. Die Massnahmen umzusetzen weniger. Was sicher ist: Neue Prozesse und Formulare sind da wenig hilfreich.

Mitarbeitende zu motivieren bedeutet immer auch, den Mitarbeitenden in ein Umfeld einzubetten, in dem er sich wohl und aufgehoben fühlt. Dies sicher zu stellen fordert vom Chef ein gehöriges Mass an Sozialkompetenz.

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Über den Autor Bruno Birri

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